piwik no script img

Vandalen nicht in Weiß

Stoppt das sinnlose Barbaren-Bashing jetzt!

Gar nicht nett, was da „Am Nettenbergle“ dieser Tage passierte, allerdings der „Polizei erst jetzt bekannt wurde“, wie uns das Polizeipräsidium Konstanz am Dienstag ordnungsgemäß mitteilte. Nicht ordnungsgemäß war allerdings wieder mal, den guten alten Vandalen folgende Tat zuzuschreiben: „Vandalen suchen das Gelände des Tennisclubs heim“ – und das auch noch in „Aldingen/Lkr. Tuttlingen“. Wie wir schon und dezidiert am 21. November vorigen Jahres auf der Wahrheit schrieben: „Kein Volk der Welt und Weltgeschichte ist so übel beleumdet wie das der Vandalen. Immer wieder wird den guten alten Germanen jede Übeltat des Erdenrunds in die traditionellen Bundschuhe geschoben.“ Denn mal ehrlich – selbstverständlich waren es keine Vandalen, die da in Aldingen, das zum „Polizeirevier Spaichingen“ gehört, ihr idiotisches Unwesen trieben. Vandalen wussten überhaupt nicht um die Existenz von Plätzen für Tennis, hätten nie Bundschuhe in Weiß getragen und garantiert auch keinen „Tonkrug“ zerstört. So was hätten die Vandalen niemals nötig gehabt, denn die Vandalen besaßen stets Platzreife – im Gegensatz zu den Aldinger Honks. Fazit wie bereits im November: „Barbarisch dieses Dauerfeuer gegen die Altinternationalen der Randale.“ Schluss damit jetzt!

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen