■ Umweltkatastrophe in Kolumbien: Rebellen bomben 15.000 Barrel Öl aus Pipeline
Bogotá (AFP) – Ein Anschlag auf eine Erdölleitung im Nordosten Kolumbiens hat eine Umweltkatastrophe ausgelöst. Wie die kolumbianische Erdölgesellschaft Ecopetrol in Bogotá mitteilte, flossen in der Provinz Norte de Santander rund 15.000 Barrel Rohöl in den Fluß Simana und in das Sumpfgebiet Manzanares. Die Schäden an der Umwelt seien „immens“, teilte die Firma mit.
Der Anschlag richtete sich gegen die größte Pipeline des Landes. In den nächsten Stunden werde das ausgelaufene Erdöl vermutlich den Fluß Magdalena erreichen, den größten Fluß Kolumbiens. Fachleute der Erdölgesellschaft könnten vorerst nicht in die Region zur Reparatur gebracht werden, weil mit weiteren Anschlägen und der Anwesenheit von Rebellen zu rechnen sei.
In der östlichen Provinz Im vergangenen Jahr hatten linksgerichtete Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und der Nationalen Befreiungsfront (ELN) 60 Anschläge gegen Pipelines verübt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen