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Archiv-Artikel

US-Handelsdefizit

US-Präsident George W.Bush hat zwar seinen Willen beteuert, wieder für eine harte Währung zu sorgen. Weil der fallende Dollar aber amerikanischen Exporte in alle Welt verbilligt, kann er damit komfortabel leben. Bislang allerdings lahmt trotz Dollarverfalls der amerikanische Außenhandel. Das US-Handelsbilanzdefizit wuchs seit vergangenem Jahr von 40 auf teilweise über 50 Milliarden Dollar an – im Monat. Äußerungen von US-Notenbank-Chef Alan Greenspan, wonach ein schwacher Dollar möglicherweise erforderlich sei, um das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA zu senken, setzten den Dollar unter zusätzlichen Druck. Dagegen verteidigt die bundesdeutsche Wirtschaft ihren Titel „Exportweltmeister“ erfolgreich.