Toter bei Proteste in Austin, Texas: Fäuste hoch! Wehrt euch!

Antirassistische Proteste in Austin enden tragisch. Das Wetter dreht durch. Auch Corona wütet: Texas erlebt schwierige Zeiten.

Bild vom Tatort in Austin, Texas.

Verschwommen, aber Originalquelle vom Tatort in Austin, Texas Foto: Hiram Gilberto/reuters

AUSTIN rtr/taz | Bei Protesten der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen Rassismus wurde am Samstag in der Innenstadt von Austin, im US-Bundesstaat Texas, eine Person getötet. Es seien mehrere Schüsse abgegeben worden, dabei sei eine Person tödlich verletzt worden, teilten die Polizei von Austin und der medizinische Notfalldienst der Stadt via Twitter mit. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht zu erhalten. Während einer Facebook-Live-Übertragung gepostetes Filmmaterial zeigte, wie eine Gruppe von etwa 100 Menschen marschierte und „Fäuste hoch! Wehrt euch!“ skandierte, als mehrere Schüsse ertönten.

Derweil hatte Hurrikan „Hanna“ mit heftigen Regenfällen und starken Windböen den Süden von Texas heimgesucht. Der erste Hurrikan der Saison im Atlantik traf am Samstagnachmittag mit Windgeschwindigkeiten von 145 Kilometern pro Stunde auf Land und schwächte sich in der Nacht ein wenig ab. Aber er brachte heftige Regenfälle und Hochwasser in eine Region der USA, die ohnehin schon mit einer hohen Zahl an Corona-Infektionen zu kämpfen hat.

Chris Birchfield, Meteorologe vom Nationalen Wetterdienst, rief alle Bewohner der Region zur Vorsicht auf. Auch wenn die Windböen nachgelassen hätten, sei die Gefahr längst nicht gebannt. „Wir rechnen nach wie vor mit katastrophalen Überschwemmungen“, sagte er.

An der Küste wurde mit gefährlichen Wellen und Strömungen gerechnet.

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