Todesschüsse in Konstanz: Angriff aus persönlichen Motiven
Laut der Regierung in Baden-Württemberg war der Angriff in Konstanz kein Terrorismus. Vorangegangen war ein Streit mit Disko-Mitarbeitern.
afp | Die Todesschüsse von Konstanz, bei denen in der Nacht zum Sonntag ein Mensch getötet wurde, gehen auf eine persönliche Auseinandersetzung zurück. Es handle sich „nicht um eine islamistisch motivierte Tat“, sagte der baden-württembergische Innenstaatssekretär Martin Jäger am Sonntagabend.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Täter, ein 34-jähriger Iraker, am frühen Sonntagmorgen einen Türsteher der Diskothek erschossen. Der später im Krankenhaus verstorbene Schütze war zunächst mit Mitarbeitern der Diskothek in Streit geraten. dann fuhr er nach Hause, holte ein Sturmgewehr und schoss damit schließlich den Türsteher nieder. Dabei wurden zwei weitere Menschen schwer verletzt.
Bei einem anschließenden Schusswechsel wurde der Angreifer schwer verletzt, er starb später im Krankenhaus. Auch ein Polizist wurde bei dem Schusswechsel verletzt, alle Verletzten waren aber nicht in Lebensgefahr.
Der Täter war nach Angaben der Polizei der Schwager des Betreibers der Diskothek. Er war der Polizei wegen verschiedener Delikte bekannt, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
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