piwik no script img

Tankerunglück: Behörde ungerührt

Nach dem schweren Tankerunglück vor den Shetland-Inseln forderten die Hamburger Grünen den Senat gestern auf, sich für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen im Schiffsverkehr einzusetzen. Es sei deutlich geworden, wie gefährdet die norddeutsche Küstenregion und Hamburg als größter norddeutscher Hafen sei. In Zukunft sollten nur sogenannte Doppelhüllentanker deutsche Seehäfen anlaufen. Skandalös nannten die Grünen die Befreiung von der Lotsenannahmepflicht bei schlechtem Wetter für Containerriesen der Reederei Hapag-Lloyd.

Die Wirtschaftsbehörde sieht keinen Handlungsbedarf für den Hamburger Hafen. Schrottschiffe tauchten am Ende der Elbe kaum auf, hieß es. Die Schiffe müßten bereits im unteren Elbeteil die Kontrollen der Bundeswasserstraßenverwaltung durchlaufen. Im Falle eines Schiffsunglücks in der norddeutschen Küstenregion, bei dem umweltgefährdende Stoffe austreten könnten, tritt ein Notdienst in Kraft: Eine zentrale Meldestelle in Cuxhaven koordiniert dann nach Angaben der Hamburger Umweltbehörde den Einsatz von Personal und Gerätschaften. dpa

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen