Die Anderen: Tages-Anzeiger
■ Betr.: Die Schweizer Zeitung zu Situation in Algerien nach dem Bombenattentat
Die Schweizer Zeitung zu Situation in Algerien nach dem Bombenattentat:
Der Bombenanschlag [...] erinnert in seiner Art und seiner Brutalität an das Attentat palästinensischer Extremisten auf einen Bus in Tel Aviv. Er offenbart das ganze Ausmaß der Krise in Algerien. [...] Seit dem Volksaufruhr von 1988 steckt das Land in einem Erneuerungs- und Reifeprozeß, der von Gewalt bestimmt ist. Die neue Dimension des Attentats vom Montag liegt darin, daß jetzt auch die Bevölkerung – irgendwo und wahllos – getroffen wird. Der Täter von Algier war mit einiger Sicherheit ein fundamentalistischer Selbstmörder. Über seine Hintermänner herrscht Unklarheit. Sicher ist nur, daß sich die Kräfte, welche eine Entwicklung in Richtung Frieden verhindern wollen, zusammengeschlossen haben. Sie diktieren das Geschehen.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen