piwik no script img

■ Südkorea/JapanZwangsprostitution

Seoul (AFP) – In Seoul ist gestern eine Konferenz über den sexuellen Mißbrauch asiatischer Frauen durch japanische Soldaten während des Zweiten Weltkriegs eröffnet worden. Die Opfer verlangen seit Jahren von der japanischen Regierung eine öffentliche Entschuldigung und individuelle Entschädigungen für die Zwangsprostitution. Japan hat die Übergriffe zwar mittlerweile zugegeben, direkte Entschädigungszahlungen aber abgelehnt und nur der Einrichtung eines Fonds zugestimmt.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen