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Straßen-Salz oder Kanal-Verstopfung

Der Autoclub für Umweltbewußte (VCD) wendet sich gegen Behauptungen von anderen Verkehrsclubs, auf Streusalz könne nicht verzichtet werden. Jedes Jahr stürben tausende von Straßenbäumen den Salztod, das Grundwasser werde mit Nitraten belastet, und an Straßen Brücken und Gebäuden entstünden Schäden in Millionenhöhe. Für die AutofahrerInnen entstünde ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Anstelle von Streusalz sollten abstumpfende Mittel eingesetzt werden.

In Bremen wird mit Streusalz sparsam umgegangen, so Lutz Ritzel vom Senator für Umweltschutz. Nur Bundesstraßen, Autobahnen und Autobahnzubringer, Hauptstraßen und Linien von Bussen und Straßenbahnen würden abgestreut. Leider könne man auf Salz nicht ganz verzichten, denn die Asche- Sand-Gemische würden das Kanalisationssystem verstopfen, das in Bremen ein besonders geringes Gefälle habe.

taz

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