: Staatsakt ohne Rut Brandt
■ Geschiede Ehefrau nicht eingeladen
Bonn (dpa/taz) — Rut Brandt, die langjährige Ehefrau Willy Brandts, wird nicht zum Staatsakt für ihren geschiedenen Ehemann am kommenden Samstag in Berlin eingeladen. Dies geschehe auf Wunsch der Witwe Brigitte Seebacher-Brandt, war am Dienstag zu erfahren. Der für den Ablauf des Staatsaktes zuständige Protokollchef erklärte, es sei in solchen Fällen üblich, bei Geschiedenen nur die letzte Ehefrau einzuladen. Die anschließende Beerdigung sei in engstem Familienkreis geplant. Rut Brandt war über 30 Jahre mit Brandt verheiratet, als er Regierender Bürgermeister von Berlin und später Bundeskanzler war. Aus dieser Ehe gibt es drei Söhne.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 330 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen