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SomaliaTerror mitten in Mogadischu

In Somalias Hauptstadt Mogadischu haben mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Rebellenbewegung al-Schabaab einen Tag lang einen Hotelkomplex besetzt gehalten. Die „Villa Rossa“ unweit der Präsidentenresidenz wurde am Sonntagabend von vermummten Bewaffneten gestürmt, die sich am Montag Schusswechsel mit angerückten Spezialkräften lieferten. Am Nachmittag soll die Aktion mit der Erschießung aller Angreifer beendet worden sein. „Villa Rossa“ gilt als das bestgesicherte Hotel Mogadischus und ist Residenz vieler Politiker; Zugang ohne scharfe Kontrollen ist eigentlich unmöglich. Der Angriff erfolgte am Vorabend der Eröffnung der ersten internationalen Somalia-Investitionskonferenz in Mogadischu durch Präsident Hassan Sheikh Mohamud. (taz)

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