: Skisprung: Karl Geiger hüpft auf Silber
Weltmeister wurde Piotr Zyla aus Polen, aber knapp dahinter kam bei Skispringer Karl Geiger aus dem Allgäu zu einer Silbermedaille auf der Normalschanze, vor dem Slowenen Anze Lanisek. Es war der erste Podiumsplatz bei den Nordischen-Ski-WM in Oberstdorf für das deutsche Team. Geiger sprang am Schattenberg 103,5 und 102 Meter weit. „Besser kann es nicht laufen“, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Und Geiger selbst teilte mit: „Ich bin echt sprachlos. Das habe ich nicht kommen sehen.“ Geiger hat in dieser Saison ganz vieles nicht kommen sehen können. Im Dezember war der bisherige „Kleinschanzen-Karle“ im slowenischen Planica Skiflug-Weltmeister geworden. Kurz darauf kam seine Tochter zur Welt, dann musste er wegen eines positiven Coronatests in Quarantäne. Und gewann trotz des Trainingsrückstands bei der Vierschanzentournee auf der Großschanze am Oberstdorfer Schattenberg. Dann rutschte er wieder in eine Krise, verpasste beim Weltcup in Klingenthal sogar zweimal den zweiten Durchgang. Und nun ist er Vizeweltmeister.
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