: Sixt: Gewinn und weniger Umsatz
MÜNCHEN rtr ■ Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im ersten Halbjahr 2002 trotz eines Umsatzrückgangs seinen Vorsteuergewinn um fast 30 Prozent gesteigert. Das Konzernergebnis vor Steuern sei in den ersten sechs Monaten um 26,7 Prozent auf 16,3 (Vorjahr: 12,9) Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen gestern mit. Der Umsatz sei allerdings um 8,7 Prozent auf 1,12 (1,23) Milliarden Euro gesunken. Die Aktien legten im frühen Handel um 5,5 Prozent auf 11,49 Euro zu. Sixt will sich neben dem Kerngeschäft Autovermietung und Gebrauchtwagenverkauf künftig auf Leasing und Verkauf von Reisen konzentrieren. Im ersten Halbjahr verkleinerte der Autovermieter den Fuhrpark um 44.600 Autos und verringerte die Kosten um mehr als 10 Prozent. Sixt ist mit einem Marktanteil von 24 Prozent der größte deutsche Autovermieter.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen