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Siemens unterstützt Zwangsarbeiter

München/Prag (AP) – Der Siemens-Konzern hat ehemaligen NS-Zwangsarbeitern aus Osteuropa finanzielle Zuwendungen aus seinem humanitären Hilfsfonds gewährt. Dabei handele sich aber nicht um eine Entschädigung, sagte gestern ein Siemens-Sprecher. Beim Unternehmen seien mittlerweile mehrere tausend Anträge eingegangen. Der Fonds sei mit 20 Millionen Mark ausgestattet. Die Sprecherin eines Verbandes von KZ-Überlebenden hatte gestern in Prag erklärt, Siemens habe zehn Tschechinnen für Zwangsarbeit im KZ Ravensbrück je 10.000 Mark Entschädigung gezahlt.

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