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Sich einfach mal freuen

Der einfachste Tipp für alle erhitzen Gemüter ist und bleibt: Genießt es doch einfach! 37 Grad im Schatten, wie cool ist das denn? Es sind die einzigen Tage im Jahr, an denen man mit leicht matschigem Hirn und flatschenden Flipflops durch die flirrende Stadt mäandern darf, ohne schräg angesehen zu werden. Und: Schon morgen könnte es wieder vorbei sein. Spätestens in der kommenden Woche werden wieder alle bei schlappen 22 Grad Höchsttemperatur abends fröstelnd bei viel zu kaltem Bier hocken – warum steht eigentlich kein Glühwein auf der Karte? –und „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ summen. Der Blick in den Kalender verrät: In vier Monaten ist schon wieder Weihnachten! Der gruselgraue November, in dem ein jeder die Flugangebote gen Süden checkt, um irgendwo noch ein wenig Sonne abzubekommen, ist noch früher dran. Also geht raus und labt euch um Mitternacht unterm Sternenhimmel im Park an einem schleckigen Eis (Limone-Hollunder-Minze, sehr zu empfehlen!), bevor es wieder den ganzen Tag auf der Straße liegt und uns schlittern lässt. Gereon Asmuth

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen