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Sexistische Kategorien

■ betr.: „Fehlstart“, Fernsehkritik zu „Parlazzo“ mit Sabine Brandi, taz vom 11. 1. 96

Die Sendung mit Sabine Brandi habe ich nicht gesehen. Aber die Kritik von Dieter Deul habe ich gelesen. Und ungläubig gestaunt über seine Worte: „Brandi versuchte offenbar, ihren Lebensgefährten Friedrich Küppersbusch an coolen Fragmentfragen zu übertreffen, doch ihre stilisierten Stichworte verpufften ...“

Die Frau wird also an ihrem Lebensgefährten gemessen; der Mann als Maß aller Dinge. Hat der Rezensent/die taz derartig sexistische Kategorien zur Beurteilung einer Fernsehsendung nötig? Ärgerlich. Susanna Wengeler, Düsseldorf

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