piwik no script img

Senat spart weiter

Der Senat plant angesichts der Finanzlöcher im Haushalt weitere Sparmaßnahmen in Millionenhöhe. So sollen beispielsweise die für den Tarifabschluß im öffentlichen Dienst nötigen 150 Millionen Mark durch Kürzungen in allen Senatsressorts und Bezirken aufgebracht werden. Allein im Schulbereich sollen 25 Millionen Mark für die Besetzung freier Lehrerstellen gestrichen werden. Die Wirtschaftsverwaltung muß 700.000 Mark einsparen. Weitere Privatisierungen sollen Gelder für geplante Investitionen bringen, berichtet die Morgenpost. So soll ein Förderungspaket des Landes bei der Wohnungsbauförderung für eine Milliarde Mark an die Bankengesellschaft verkauft werden. Weitere 200 Millionen soll die Privatisierung der Gasag und des Heizwerks Neukölln bringen. Berlin will auch Landesanteile an der Bewag und der Wohnungsbaugesellschaft „Arwobau“ veräußern. Finanzsenator Pieroth hat das „Gesamtrisiko“ des Landeshaushalts 1995 auf rund eine Milliarde Mark beziffert. Einen Nachtragshaushalt schloß der Senator jedoch „mit Sicherheit“ im Wahljahr aus.ADN

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen