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■ Am RandeSchröder fordert Erhalt des VW-Gesetzes

Emden (AP) – Der niedersächsische Ministerpräsident Schröder hat eine Beteiligung des Landes an der von Volkswagen geplanten Kapitalerhöhung offen gelassen. Der SPD-Politiker räumte gestern auf einer Betriebsversammlung des VW-Werkes Emden ein, daß Niedersachsen als VW-Großaktionär sich mit dieser Frage quäle. Das Land müßte 1,5 Milliarden Mark aufbringen, um seinen 20-Prozent-Anteil zu halten. Gleichzeitig forderte Schröder den Erhalt des VW-Gesetzes, nach dem ein Großaktionär bei VW höchstens 20 Prozent des Stimmrechts ausüben darf.

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