: Sabotage bei Shell
Hamburg (ap) - Auf Tankstellen des Mineralölkonzerns Shell sind in den vergangenen Tagen mehrere Sabotageakte verübt worden. Wie am Dienstag ein Firmensprecher in Hamburg mitteilte, wurden in Berlin und Frankfurt sowie in Italien und den Niederlanden Benzinschläuche zerschnitten, Tankschlösser verklebt und Zucker in Großtanks gekippt. In einem Bekennerbrief bezeichneten „einige autonome Gruppen aus West-Berlin“ die Sabotageakte als Protest gegen die Geschäftspolitik von Shell in Südafrika. Der Konzern verstoße seit Jahren gegen ein von den Vereinten Nationen erklärtes Ölembargo gegen Südafrika.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen