piwik no script img

Runde in China

Hamburgs Bürgermeister Ortwin Runde (SPD) hat sich gestern in der chinesischen Hafenstadt Shanghai für das Schicksal von 16 politischen Häftlingen eingesetzt. Bei einem Zusammentreffen mit Vertretern der Shanghaier Stadtregierung übergab er eine Namensliste der Gefangenen und bat die Repräsentanten der chinesischen Partnerstadt, sich für die Belange der Häftlinge einzusetzen. Runde hält sich im Rahmen einer neuntägigen Asienreise in Shanghai auf. Bereits am Donnerstag hatte Chinas zweitgrößte Reederei, die China Shipping Ltd., angekündigt, in Hamburg ihre Europa-Zentrale zu eröffnen. Das, so Runde, „stärkt Hamburgs Position als Tor zu Europa“.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen