piwik no script img

RichterbundKritik an linken Senatorinnen

Der Deutsche Richterbund hat einen Appell von zwei Senatorinnen, angesichts der steigenden Preise bei säumigen Mietern auf Zwangsräumungen zu verzichten, als unzulässige politische Einflussnahme zurückgewiesen. Die Richter seien sich ihrer Verantwortung in Krisenzeiten bewusst, aber Recht und Gesetz verpflichtet, teilte der Landesvorsitzende Stefan Schifferdecker am Sonntag mit. „Sie dürfen sich nicht nach emotionalen Aufrufen richten und keine Streitpartei bevorteilen. Wir würden auch Appelle der Immobilienwirtschaft zurückweisen, in deren Sinn zu entscheiden.“ Die Senatorinnen für Soziales und Justiz, Katja Kipping und Lena Kreck (Linke), hatten am Freitag erklärt, die Berliner sollten vor dem Verlust der Wohnungen geschützt werden. In einem Brief an die Gerichtspräsidenten baten sie darum, sensibel auf die sich abzeichnende Notsituation zu reagieren. (dpa)

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen