■ Bremen: Rechtsaußen gestorben
Bremen (taz) – Eine der schillerndsten Figuren der Rechten ist tot: Am 27. 12., kurz vor seinem 70. Geburtstag, ist Hans Altermann gestorben. Altermann, ehemals Mitglied der SPD, war 1987 in die Bremische Bürgerschaft und damit als erster Abgeordneter der rechtsextremen DVU in ein bundesdeutsches Landesparlament eingezogen. Als die DVU vier Jahre darauf erstmals in Fraktionsstärke aus den Wahlen hervorgegangen war, hatte Altermann nach Querelen mit dem Münchner Parteichef Gerhard Frey die Partei verlassen und danach mit anderen DVU- Abweichlern eine „National-Konservative Gruppe“ aufgebaut. Die jedoch zerbrach noch vor den letzten Wahlen.
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