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Produkterstellung und -testDer Glanz des Abflusssiebs

Weihnachtsverweigernden Antichristen, die am 24. Dezember in Wehmut verfallen, weil ihre Stuben kahl sind – kein Zweig, keine Kerze, kein Lametta –, muss geholfen werden. Hier der allerletzte Tipp vor der Bescherung: Zuerst schauen Sie unter der Spüle nach und finden ein unbenutztes Abflusssieb. Dann in der Kiste mit Modeschmuck kramen und was Glänzendes finden. (Wer keinen Modeschmuck hat, bettelt bei der Nachbarin.) Das Geschmeide ­zerstückeln und die Teile von unten mit Garn ans Abflusssieb knoten als blinkendes Geklimper. Oben wird an vier Seiten je eine Kette aus Büroklammern gefertigt und mit einer ­Büroklammer zusammengeführt. Mit einer Büroklammerkette kann das Objekt dann auf die passende Länge gebracht werden. Nun auf das Sieb ein Teelicht stellen, aufhängen, anzünden, sich freuen. (Sogar verschenktauglich ist das Objekt – ein Abflusssieb halt. Das ist originell.) Einzig die Suche nach einem Platz, wo man keinen Wohnungsbrand riskiert, stellt sich als schwierig heraus. Waltraud Schwab

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen