: Probleme an Charité
Personalmangel: Krebsstation für Kinder will bald wieder Patienten aufnehmen
Der Aufnahmestopp wegen Personalmangels am Kinderkrebszentrum der Charité soll wie angekündigt in der kommenden Woche ein Ende haben. „Wir sind in der Weihnachtswoche wieder in der Lage, Kinder aufzunehmen“, teilte eine Sprecherin der Universitätsklinik am Freitag auf Anfrage mit. Man könne aber nicht ausschließen, dass einzelne Betten gesperrt werden müssten, falls erneut Personal ausfalle und Schichten schwach besetzt seien. Der Aufnahmestopp war in der vergangenen Woche bekannt geworden. Charité-Vorstand Ulrich Frei sagte, dass in dem Bereich etwa 10 von 50 Mitarbeitern fehlten. Man könne derzeit alle laufenden Behandlungen und Chemotherapien sichern, für weitere Patienten gebe es aber keine Ressourcen. Neu an Krebs erkrankte Kinder würden an andere Einrichtungen verwiesen. (dpa)
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen