: Preisausschreiben
■ betr.: „Stop Making Common Sense“, taz vom 25.7.94
Wiglaf Drostes Rezension von Wolfgang Pohrts neuem Buch hat mir sehr gut gefallen, mich neugierig gemacht und in mir die Hoffnung erweckt, daß das Buch ebenso unterhaltsam ist wie die Rezension.
Außerdem kam mir beim Lesen des Artikels ein Einfall zu einem Preisausschreiben. Die Frage könnte lauten:
Wie viele Leser haben in einem Leserbrief die Passage in dem Artikel von Wiglaf Droste (s.o.): „und insgesamt so ... knüppeldumm war, daß die (leider namentlich nicht genannte) Autorin demnächst sicherlich in der Emma auftauchen wird“ als frauenfeindlich entlarvt? Und wie viele Leserinnen in einem Leserinnenbrief?
Wer mit seinen zwei Zahlen am dichtesten an der wahren Lösung liegt, gewinnt ein Abendessen mit Wiglaf Droste (ob er wohl mitmachen würde?), bei mehreren richtigen Einsendungen oder in Zweifelsfällen entscheidet die Frauenredaktion.
Um in dieser Hinsicht keine Zweifel übrigzulassen: Selbstverständlich habe ich die o.g. Passage schon beim ersten Lesen zielsicher als frauenfeindlich, ja sogar frauenverachtend eingeschätzt. Martin Forster, Schweina
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