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Podcast-Bühne Nicht nur auf die Ohren – Podcasts beim taz lab

Auch in diesem Jahr gibt es beim taz lab wieder eine Podcast-Bühne, an der man als Publikum live bei der Aufnahme der jeweiligen Podcasts dabei sein kann.

Die Podcasts kann man sich live vor Ort und im Stream anschauen Foto: flipsnack auf unsplash

taz lab | Wenn ihr selbst regelmäßig Podcasts hört, dann habt ihr vielleicht schon den Trend von Audio- zu Video-Podcasts bemerkt: Viele Podcasts kann man inzwischen nicht nur hören, sondern die Aufnahme auch per Video anschauen. Ob das grundsätzlich ein Gewinn ist für ein Audioformat, darüber kann man vielleicht streiten.

Toll ist es aber auf jeden Fall, live dabei zu sein, wenn in Podcasts beim taz lab - natürlich rabiat & liebevoll - gestritten wird. Und in diesem Jahr könnt ihr das nicht nur live vor Ort, sondern auch im Stream, denn unsere Podcast-Bühne wird erstmals genau wie die anderen Bühnen gefilmt und auch per Video übertragen.

Neben unseren taz-eigenen Podcasts, die viele von Ihnen bestimmt schon kennen und die sämtlich beim taz lab vertreten sind, haben wir noch ein paar weitere fantastische Podcasts zum taz lab eingeladen.

Wer ist dabei?

Aber der Reihe nach: Den Auftakt am frühen Morgen macht unser jüngster Zugang bei den taz-Podcasts "reingehen", in dem sich die wochentaz Redakteur:innen Sophie Fichtner und Stefan Hunglinger auf die Spuren der Geschichten in der frisch am Samstag erschienenen wochentaz machen.

Im Anschluss diskutiert Tigran Petrosyan in Podcast "Freie Rede" der taz panterstiftung gemeinsam mit drei osteuropäischen Kolleginnen über Osteuropa, blinde Flecken im Westen und darüber, warum manchmal selbst der erste Kaffee am Morgen politisch sein muss.

Ab 11 Uhr blicken dann im taz Podcast "Bundestalk" die vier taz Kolleg:innen Sabine am Orde, Stefan Reinecke, Martina Mescher und Bernd Pickert im gewohnten Plauderton und gleichzeitig mit ihrer geballten Kompetenz als politische Beobachter auf ein kontroverses Thema der vergangenen Woche.

Dann - pünktlich 12 Uhr - Mittagessen! kommt mit "Don't Read Theory" kulinarischer Gossip aus der linken Bubble auf den Teller: Die Podcaster:innen Aysegül und Valentin diskutieren über imperialistische BigMacs und Hummus-Wars und nehmen dabei sämtliche quasi-religiösen Ernährungsgebote gesellschaftlicher Subkulturen aufs Korn.

Am Nachmittag

Die "fernverbindung", der Auslands-Podcast der taz, geht beim taz lab gleich zweimal auf Sendung. Sie eröffnet um 13 Uhr den Nachmittag mit einem Europa-Spezial, in dem nicht wie üblich in die Ferne telefoniert wird, sondern drei taz Korrespondent:innen aus europäischen Ländern zum taz lab anreisen und vor Ort mit zwei Kolleginnen aus der Auslandsredaktion die Frage diskutieren, ob das Projekt Europäische Union nun endlich als gescheitert betrachtet werden muss.

Im Podcast "Mauerecho" der taz panterstiftung geht es im Anschluss um den Umgang mit der AfD in der ost- wie westdeutschen Provinz: Welche Strategien gibt es zwischen Abgrenzung, Aushalten und Widerspruch, wenn die Rechten längst den Alltag prägen?

In ihrem Politik-Podcast "Gilda Con Arne" besprechen Gilda Sahebi und Arne Semsrott seit etwa einem halben Jahr, immer mittwochs, die wichtigsten Themen der Woche. Beim taz lab sind sie um 15 Uhr live auf Sendung und blicken mal am Samstag ins politische Geschehen.

"Was willst du kaputt machen, Ulf Poschardt?" fragen um 16 Uhr Benni und Dominik, die beiden Hosts des based.-Podcasts, ihren Gast. Bei "based." sprechen die beiden jede Woche mit Menschen, die Debatten durch ihre starken Meinungen prägen - und von wem könnte man da mehr Tacheles auf der taz Podcast-Bühne erwarten, als von "Welt"- Herausgeber Poschardt himself?

Die zweite Sendung der "fernverbindung" wird dann eine echte Fernverbindung: taz Auslandsredakteurin Judith Poppe spricht darin mit einem oder eine:r der Auslandskorrespondent:innen weltweit über die Situation vor Ort. Die Sendezeit um 17 Uhr lässt viele Zeitzonen zu, - ob sie beim taz lab dann also beispielsweise nach Indien, Uganda, Japan oder Kolumbien schaltet, das wird erst kurz zuvor entschieden.

Ausklang am Abend

Nach so viel Information, Kontroverse und steilen Thesen lassen wir die Podcast-Bühne dann im auditiven Disneyland von Beisenherz und Polak kulminieren: In ihrem Podcast "Friendly Fire" geht es für Micky Beisenherz und Oliver Polak jede Woche um alles, nichts und alles dazwischen.

Welche Kontroversen in dieser letzten taz lab-Podcast-Stunde noch zutage treten, das können die beiden selbst am wenigsten absehen - aber unterhaltsam wird es bestimmt und ein Feierabendbier passt dann auch schon dazu - deshalb verlegen wir den Abschluss des Podcast-Programms auf die blaue Bühne im Erdgeschoss und sagen: Feuer frei!