■ IM ANGEBOT: Pegasus aus Erlenholz
Neben kleinen und großen Puppenstuben und einem kompletten Puppenmöbel-Programm fertigt Roland Schöllner auch robuste Schaukelpferde. In dem Betrieb des Holzkünstlers, der eigentlich Instrumentenbauer ist, kommt nur unbehandeltes europäisches Erlenholz unter die Säge. Das läßt Schöllner sogar regelmäßig auf Radioaktivität untersuchen. „Denn man hört immer wieder, daß in der Gegend um Tschernobyl Wälder abgeholzt werden. Da muß man aufpassen.“
Erle ist ein weiches Holz. Es hat eine schönere Maserung als vergleichbare Hölzer, die durch das Leinöl noch verstärkt wird, mit dem die Spielsachen in der Schöllnerschen Werkstatt behandelt werden.
Daß das naturbelassene Holzschaukelpferd „empfehlenswert“ ist, kann nicht nur ÖKO-TEST bestätigen, auch die zwei Kinder des Instrumentenbauers haben es für gut befunden. „Das sind meine Haupttester“, erzählt der Vater. „Wenn ein Stück zu kantig geraten ist, zu kurz oder lang, wird das gleich von den beiden bemängelt.“
Das Pferd ist 44 Zentimeter hoch und kostet 388 DM plus Versand. Es kann bestellt werden bei: Kunst und Spiel, Hammerschmiedstr. 17, 86492 Egling, 08206/7077.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen