Neben den individuellen Heldinnen und Helden richten wir die Scheinwerfer der Anerkennung auch auf die Kollektive, die Vernetzten, die AktivistInnen, die Teil sind einer Bewegung für den gesellschaftlichen Wandel. Sie setzen sich ebenso mutig für andere ein, sind kreativ, innovativ, entwickeln neue Ideen und Konzepte gesellschaftlicher Teilhabe und vor allem sind sie viele!
Deshalb sucht die Panter Stiftung auch engagierte Menschen, die sich in Vereinen, Interessens- gemeinschaften und Aktionsbündnissen organisieren, sozusagen Banden bilden, um unsere Welt auf lokaler und globaler Ebene ein bisschen besser zu machen.
Seit 2005 verleiht die taz den Panter Preis, seit 2009 unter dem Dach der taz Panter Stiftung. Jedes Jahr werden zwei taz Panter Preise vergeben. Der erste wird von unserer Jury, die sich aus taz-RedakteurInnen, ehemaligen PreisträgerInnen und Prominenten zusammensetzt, der zweite von unseren LeserInnen vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert und werden von der taz Panter Stiftung finanziert.
Seit 2020 wurde der Preis themenbezogen im Bereich Klimaschutz, nachhaltige Energiewende und Schutz von Ökosystemen ausgeschrieben. 2021 war der inhaltliche Schwerpunkt nachhaltige Mobilität.
2023 konnten sich alle bewerben, die sich gegen die Erderhitzung unter Berücksichtigung sozialer Gerechtigkeit einsetzen.
2024 wurden gleich drei Panter Preise verliehen: für zivilgesellschaftliches Engagement in Thüringen, Sachsen und Brandenburg.
2025 wurden unter dem Slogan „Zusammen:Halt! – für ein friedliches und menschliches Miteinander“ in Halle und Bochum von den Leser:innen zwei Panter Preise verliehen.
2026 heißt das Motto nun „Unabhängig, kritisch, resilient: Medien von unten“. Ausgeschrieben wird der Preis im März für unabhängige Medienprojekte, die wertvolle Arbeit leisten, nicht selten unentgeltlich. Im Juni findet die Leser:innen-Abstimmung statt - und voraussichtlich im Oktober 2026 in Hamburg die Preisverleihung.