piwik no script img

Panama siedelt um

Meeresspiegel steigt, Inselbewohner evakuiert

Weil ihre Insel durch den steigenden Meeresspiegel bedroht ist, haben rund 1.200 Indigene in Panama am Mittwoch neue Häuser auf dem Festland erhalten. „Ich bin aufgeregt. Die Häuser sind schön“, sagte Vidalma Yanez der Nachrichtenagentur AFP. Die Umsiedlung auf das rund 15 Minuten Bootsfahrt entfernte Gebiet auf dem Festland soll in der kommenden Woche beginnen.

Die neue Siedlung, die von der Regierung gebaut wurde, gehört der Gemeinde. Jedes Haus ist etwa 41 Quadratmeter groß, mit 300 Quadratmetern Grundstück. Die Umgesiedelten sind die ersten Menschen in Panama, die wegen des Klimawandels vertrieben werden. Die Insel hat die Fläche von fünf Fußballfeldern, die Häuser der Gruppe der Guna, so der Name der Indigenen, wurden bereits regelmäßig überflutet. Carti Sugtupu ist eine von 49 Inseln in dem Gebiet. Alle liegen zwischen 50 Zentimetern und einem Meter über dem Meeresspiegel. (afp)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen