: Ouvertüre im Stadtraum
Foto: Foto:Falko Siewert
Was die Oper heute auszeichnet, widerspricht dem Ziel ihres Erfinders: eine Wiederbelebung antiker Ideale. Schon Ende des 16. Jahrhunderts deutete die Bourgeoisie die neue Gattung um: Der Erkenntnisgewinn wurde der Repräsentation geopfert. Ein unumkehrbarer Zufall der Musikgeschichte? Die Berliner Opernkompanie Novoflot ist anderer Ansicht und wirft in der auf drei Jahre angelegten Trilogie „Die Oper #1 – #3“ den Blick auf die über 400 Jahre zurückliegende Geburtsstunde der Oper und ihren Gründungsvater Claudio Monteverdi.
DIE OPER #1 / Nach Motiven aus Monteverdis Orfeo: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz – Vorplatz, 29. 9., 15–18 Uhr, Eintritt frei
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen