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Öl im Hauptbahnhof?

■ Bundesbahn verlegt Anlage zur Betankung von Dieselloks Bodenuntersuchungen Ende April abgeschlossen

Auf dem Bremer Hauptbahnhof sind in diesen Wochen wieder Bauarbeiten angesagt. Die Anlage zur Betankung von Dieselloks wird um einige hundert Meter verlegt. Damit sollen nicht nur Arbeitserleichterungen, sondern auch Kosteneinsparungen erzielt werden. Ob dieses Ziel allerdings erreicht werden kann, ist jetzt fraglich geworden. Fachleute für Umweltschutz in der Bundesbahndirektion in Hannover mögen eine Ölverseuchung des Geländes nicht ausschließen. Dann allerdings würden erhebliche Kosten für die Sanierung der Anlage auf die Bahn zukommen. Derzeit werden dort Bodenproben entnommen. Die Untersuchungsergebnisse sollen bis Ende dieses Monats vorliegen.

In der vergangenen Woche wurde Bodenverseuchungen von Diesellok-Betankungsanlagen an

mehreren Orten in der Bundesrepublik bekannt. Die zweite Anlage in Bremen auf dem Gelände des Ausbesserungswerks in Gröpelingen befindet sich - im Gegensatz zu der Altanlage im Hauptbahnhof - auf einer undurchlässigen Betonplatte und ist mit einem Ölabscheider versehen. Hier sind nach Auskunft der Bundesbahn keine Bodenverunreinigungen zu befürchten.

Auf dem Ausbesserungswerk hatte es aber andere Probleme gegeben. Die bei Reparaturarbeiten in großen Mengen anfallenden Öle und Schmierstoffe konnte die Bundesbahn wegen deren Giftigkeit nicht loswerden und mußte sie in einer stillgelegten Halle auf ihrem Gelände zwischenlagern. Mittlerweile werden sie dort von der Firma Umweltschutz-Nord bearbeitet und dann abtransportiert. om

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