Ökologischer Wohnen: Energieeffizienz in den Mietspiegel

SPD und Linkspartei wollen, dass sich die Energiebilanz eines Hauses künftig auch in der Miethöhe widerspiegelt.

Berliner Mieter müssen in Zukunft möglicherweise weniger Nebenkosten zahlen. Die SPD- und Linksfraktion fordern in einem Antrag an den Senat, im Mietspiegel, der 2009 erscheint, den energetischen Bauzustand als Kriterium mit aufzunehmen. Das solle mittels der Energiepässe erfolgen, die ab dem nächsten Jahr eingeführt werden. Ist etwa ein Gebäude schlecht gedämmt, so sinke die ortsübliche Vergleichsmiete; hat ein Vermieter sein Gebäude dagegen gut gedämmt, so müsse der Mieter weniger Nebenkosten zahlen. "Wir wollen eine Umorientierung im Investitionsverhalten der Vermieter anstreben", sagte gestern der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Daniel Buchholz. Die konkrete Aushandlung des Mietspiegels 2009 liege aber bei den Vertragsparteien der Mieter- und Vermieterorganisationen. In dem Antrag wird zudem gefordert, für eine größere Verlässlichkeit mehr Daten für den Mietspiegel zu erheben, genauere Informationen über den Lärm in den einzelnen Bezirken einzuholen und "möglichst geringe Breiten" bei den Spannen zu erreichen.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de