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Oben festgebissen

VfB Lübeck siegt 2:1 beim Karlsruher SC und ist jetzt Tabellenzweiter. Aufsteiger siegt durch späte Tore

Der VfB Lübeck hat in der 2. Fußball-Bundesliga dem neuen Trainer des Karlsruher SC, Lorenz-Günther Köstner, die Premiere vermacht. Die Lübecker siegten gestern durch einen Kraftakt in der Schlussphase im Wildparkstadion mit 2:1 und feierten ihren zweiten Auswärtserfolg der Saison. das kleine Zwischentief scheint überwunden.

Dabei sah es lange nach einer Niederlage aus. Der KSC führte durch einen Treffer von Bruno Labbadia kurz vor der Pause mit 1:0 und hielt diesen Vorsprung bis neun Minuten vor dem Schlusspfiff. Dann sorgten Marco Weishaupt und Daniel Bärwolf doch noch für den Gäste-Erfolg.

Der allerdings reichlich glücklich ausfiel. Lübeck war über weite Strecken der Partie harmlos. Das Team Köstners, der auch als Demuth-Nachfolger beim FC St. Pauli eine Weile im Gespräch war, ging selbstbewusst zu Werke und bestimmte auch nach dem 1:0 das Spiel.

Lübeck ist jetzt auf Platz zwei in der Tabelle vorgerückt, mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SC Freiburg. TAZ