■ Nordseesturm: Retter ertrunken
Bremen (AFP) – Auf der Rückfahrt von einer Rettungsfahrt sind zwei Besatzungsmitglieder des deutschen Seenotkreuzers „Alfried Krupp“ am späten Sonntagabend bei einem Sturm auf der Nordsee über Bord gegangen. Es gebe nur noch „wenig Hoffnung“, die vermißten Seeleute aus den eiskalten Fluten zu bergen, sagte eine Sprecherin der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ gestern. Die beiden Deutschen waren von einer mehr als zehn Meter hohen Welle über Bord geworfen worden. Das Unglück ereignete sich bei der Insel Borkum. Der deutsche Seenotkreuzer hatte sich an der Rettung eines niederländischen Seemannes beteiligt, der bei schwerem Wetter über Bord gegangen war.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen