piwik no script img

■ NarmadaGegner verhaftet

Neu-Delhi (dpa) – Einen Tag vor dem geplanten „Massenselbstmord durch Ertrinken“ von Gegnern des Narmada-Dammprojekts im Westen Indiens hat die Polizei gestern mehr als 450 Dammgegner festgenommen. Die indische Nachrichtenagentur UNI berichtet, die Festgenommenen seien auf dem Weg nach Manibeli gewesen, dem Zentrum des Widerstands gegen das Projekt. Medha Patkar, Vorsitzende der Organisation „Narmada Bachao Andolam“ und Trägerin des Alternativen Nobel- Preises, teilte mit, trotz der Festnahmen werde an dem Plan des Massenselbstmords festgehalten.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen