piwik no script img

Nach der Panne im Akw KrskoSlowenischer Reaktor wieder am Netz

Fünf Tage nach der Aufregung um den Störfall im Akw Krsko ist der Reaktor am Montag wieder ans Netz gegangen.

Zaun vor dem Atomreaktor in Krsko. Bild: ap

WIEN dpa/taz Fünf Tage nach der Verwirrung um den angeblich europaweit ausgerufenen Atomalarm ist das slowenischen Atomkraftwerk Krsko wieder ans Netz gegangen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur STA wurde der Reaktor bereits am Montagnachmittag wieder in Betrieb genommen. Bei der Reparatur sei das schadhafte Ventil im Kühlkreislauf durch ein neues ersetzt worden, hieß es. Damit wurde das Kraftwerk bereits zwei Tage vor dem geplanten Termin wieder hochgefahren.

Das Kernkraftwerk US-amerikanischer Bauart war am vergangenen Mittwoch wegen eines Lecks im Kühlkreislauf kontrolliert heruntergefahren worden. Kurz darauf kam es aufgrund von Missverständnissen und Fehlern zu der alarmistischen Störfallmeldung über das europäische Ecurie-System. Für Verwirrung bei den Nachbarländern sorgte außerdem eine Falschmeldung der slowenischen Atomsicherheitsbehörde, wonach es sich bei dem Zwischenfall lediglich um eine Übung gehandelt habe. Die slowenische Regierung hat sich inzwischen für den Störfall und die Informationsfehler entschuldigt.

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare