piwik no script img

Nach der Eiszeit

■ Nach der Eiszeit D 98, Regie: Trevor Peters; Dokumentarfilm, 88 Min.

Marita liebte eine Frau, und dies in der DDR. „Das war für mich einfach schön und okay. Lesbisch oder nicht lesbisch, ich kannte das Wort einfach gar nicht.“ Doch als die real existierenden Autoritäten von ihrer Liebe erfuhren, gab's Ärger. „Nach der Eiszeit“ stellt das Leben von Marita und vier weiteren lesbischen Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern vor, die alle ihre ganz eigenen Geschichten berichten, wie sie zu einem selbstbestimmten Leben gefunden haben. Es war nicht nur die engstirnige Gesellschaftsform der DDR mit ihrer allumfassenden Kontrolle, die ein offenes lesbisches Leben verhindert hat, sondern natürlich auch die Provinz als solche.

Hackesche Höfe, Xenon (Ut für Gehörlose)

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 210 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen