: Mongolei: 30.800 Opfer des Stalinismus
Berlin (taz) - Über 30.800 Menschen sind dem stalinistischen Terror in der Mongolei zum Opfer gefallen. Nach einem Bericht des 'Neuen Deutschlands‘ sind bei den Säuberungen der dreißiger Jahre zwei Drittel aller ZK-Mitglieder, 15 Prozent der damals noch lebenden kommunistischen Partisanen von 1921, die meisten Leiter von zentralen Ministerien, viele Intellektuelle und buddhistische Lamas ermordet worden. Noch bis 1984 war einer der Verantwortlichen für den staatlichen Terror, Juvmshaagijn Zedenbal, Generalsekretär der Mongolischen Revolutionären Volkspartei.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen