: Momper traf „Perspektive Berlin“
Der Regierende Bürgermeister Momper hat sich gestern mit Vertretern des Vereins „Perspektive Berlin“ getroffen und die Forderung nach einem Mahnmal für die Opfer des Völkermordes auf dem ehemaligen Gestapo-Gelände erörtert. Um die konkrete Gestaltung des Mahnmals hatte es in den vergangenen Wochen erhebliche Auseinandersetzungen zwischen der „Perspektive“ und dem Zentralrat der Sinti und Roma gegeben. Momper dankte der „Perspektive“ für ihre „konkreten Denkanstöße“ und wies darauf hin, daß die Vorschläge des Vereins in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof.Dr. Rürup bis zum 1.September diskutiert werden würden. „In einem intensiven Diskussionsprozeß müssen wir einen breiten Konsens über Ort, Inhalt und Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer des Völkermordes herstellen“, sagte Bürgermeister Momper. Der Regierende wird am 12.Mai auch den Vorsitzenden des Zentralrats der Sinti und Roma Romani Rose sowie den Berliner Sinti-Vertreter Otto Rosenberg empfangen.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen