: Meßfehler bei Brent Spar
Greenpeace hat sich während der Kampagne gegen die Versenkung der Ölplattform Brent Spar vermessen. Testsonden der Umweltschützer waren bei der ersten Besetzung der künstlichen Insel anscheinend schon in den Zuleitungen zu den Ölbehältern steckengeblieben. In diesen Rohren befand sich dicker Schlamm. Mit den falschen Proben wurde dann die Menge des Restöls in den Tanks der Brent Spar von Greenpeace auf 5.500 Tonnen hochgerechnet. Tatsächlich befinden sich neben den über 100 Tonnen Giftmüll – von denen auch in einem Gutachten im Auftrag der Shell die Rede ist – nur geringe Mengen Öl an Bord. Für den Meßfehler hat sich nun der britische Greenpeace-Chef Peter Melchett in einem Brief beim Shell-Chef Großbritannien, Christopher Fay, entschuldigt.taz/AFP
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