Meron Mendel im Gespräch: Hessen & Israel – meine Heimaten

Ein taz Talk über die ernüchternden politischen Verhältnisse rund um Frankfurt wie auch in Israel – eine politische Heimatkunde.

Israel hat die Fläche des Bundeslands Hessen - doch ist das nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden Länder. Meron Mendel, gebürtiger Israeli und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank im hessischen Frankfurt, hadert mit seinen beiden Heimaten.

Wann: Mo. 14.09.2020, 19 Uhr

Wo: Livestream via YouTube

Kontakt: taztalk@taz.de

Auch in seiner Wahlheimat Hessen ist Mendel zunehmend ernüchtert. Der Mord an Walter Lübcke, der rechtsterroristische Anschlag von Hanau oder die Verwicklung der hessischen Polizei in die Morddrohungen des sogenannten „NSU 2.0“ sind nur die prominentesten Beispiele für ein tiefgreifendes Problem, das dem Bundesland den Ruf als das „Sachsen des Westens“ eingebracht hat.

Im Gespräch mit taz-Redakteur Jan Feddersen verbindet Meron Mendel seine persönliche Biographie in Israel und Deutschland mit Betrachtungen der aktuellen Lage hier und dort.

Meron Mendel, Jahrgang 1976, wuchs in einem Kibbuz in der Negev-Wüste auf. Der Historiker und Erziehungswissenschaftler hat Bücher über Antisemitismus, den Völkermord an den Armenier*innen und zuletzt zur Identitätspolitik mitherausgegeben. Er schreibt regelmäßig die Kolumne „Die Mendel’schen Regeln“ in der taz.

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