■ Volvo/Renault: Mehrheit für Fusion?
Stockholm/Paris (dpa) – Der Widerstand schwedischer Kleinaktionäre gegen die Fusion der Autofirmen Volvo und Renault schwindet. Die Finanzgesellschaft „Vierter AP-Fonds“ hat gestern der Fusion zugestimmt. Der Fonds, der private Pensionsbeiträge verwaltet, ist Volvos zweitgrößter Aktionär. Frankreichs Außenhandelsminister Gerard erwartet eine schwedische Mehrheit für die Fusion. In Stockholm forderten dagegen drei ehemalige Angehörige des Volvo-Vorstandes um Ex-Vorstandschef Haakan Frisinger die Anteilseigner noch einmal auf, „aus industriellen wie auch ökonomischen Erwägungen“ gegen die Fusion zu stimmen.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen