■ Mastskandal: Keine neuen Straftaten
Münster (dpa) – Der neue Kälbermastskandal in Nordrhein- Westfalen wird nach Einschätzung der Behörden keine Kreise ziehen. „Es gibt keine neuen Hinweise auf weitere Straftaten“, sagten das NRW-Landwirtschaftsministerium und die Staatsanwaltschaft Münster gestern. In NRW war in acht Beständen mit rund 2.500 Tieren das Medikament Clenbuterol, das als Mastbeschleuniger mißbraucht wird, im Urin von Kälbern nachgewiesen worden. Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) hatte für die betroffenen Viehbestände eine Abgabesperre verhängt.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen