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LBS kritisiert Wohnungspolitik

Bonn (dpa) - Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Verringerung der Wohnungsprobleme kommen nach Auffassung der Landesbausparkassen (LBS) „gut eineinhalb Jahre zu spät, dafür aber um so massiver“. Eine rasche Beseitigung der Engpässe auf dem Wohnungsmarkt sei nicht realistisch. Der LBS-Verbandsdirektor Holger Berndt erklärte, daß die neue Steuerförderung für die Wohnungseigentumsbildung schwerpunktmäßig den gut verdienenden Haushalten zugute kommt. Das sei „ein Zeichen ungenügender verteilungspolitischer Erfolge der staatlichen Fördermaßnahmen“. Die Eigentümerquote stagniere seit einigen Jahren bei 40 Prozent.

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