■ Kurz und fündig: Schizophrenie-Gen
New York (dpa) – Genforscher sind sich sicher, einem Gen auf der Spur zu sein, das möglicherweise Schizophrenie hervorruft. Ihnen gelang es, das Gen auf Chromosom 6 einzukreisen. Seine exakte Lage und Aufgabe im menschlichen Erbgut muß allerdings noch bestimmt werden. In einer Studie an 186 Familien in Irland waren die Wissenschaftler auf das Gen gestoßen. Es war in der Untersuchung in jedem zweiten bis vierten Fall an der Entstehung der Geisteskrankheit beteiligt, berichteten die Forscher in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsjournals Nature Genetics. Welche Rolle dem Gen am gesamten Schizophrenie-Vorkommen weltweit zukommt, konnten die Autoren unter Scott Diehl von den US-Gesundheitsbehörden in Bethesda , Maryland, jedoch nicht definieren.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen