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Kultusgemeinde greift Bubis-Kritiker an

München (dpa) – Die Israelitische Kultusgemeinde von München und Oberbayern hat den Historiker Michael Wolffsohn wegen dessen Kritik am Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis, scharf angegriffen. Gemeindepräsidentin Charlotte Knobloch warf Wolffsohn vor, er wechsle seine Religion und Überzeugung wie ein „schmutziges Hemd“. Er solle weder Juden noch Christen Ratschläge erteilen. Die Gemeinde habe volles Vertrauen zu Bubis und weise Wolffsohns „unqualifizierte Äußerungen“ aufs schärfste zurück. Wolffsohn hatte Bubis' Rücktritt im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um den Schriftsteller Martin Walser gefordert.

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