: Kuh-Opfer für Europa
Von 1980 bis 1990 wurde in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft jede sechste Kuh geschlachtet, sagt der Pressedienst des Landvolks in Hannover. Weil die EG-Quotenregelung zur Abbau des Milchsees es so wollte, sank die Zahl der Milchkühe von gut 27 Millionen auf über 22 Millionen. Vor zehn Jahren gab es rund 4,5 Millionen Milchkühe zuviel in der EG.
Die meisten Kühe mußten die Dänen opfern: Sie schlachteten 27 Prozent ihres Milchviehs. Gleich dahinter lag nach den Angaben des Landvolks Frankreich mit 26 Prozent. In der alten Bundesrepublik mußten 700.000 Milchkühe, 12,8 Prozent des Gesamtbestands, den Gang zum Schlachter antreten. Die Bundesrepublik bleibe mit 4,8 Millionen Stück zweitgrößter Kuhalter der EG. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen