piwik no script img

Krisenkenner in Wolfsburg

Mit einem neuen Fußballtrainer soll beim VfL wieder alles besser werden. Doch wer wird es?

Der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg sucht wieder einen neuen Trainer – zum sechsten Mal in den vergangenen viereinhalb Jahren. Einen Tag nach der Freistellung des Niederländers Paul Simonis leitete der U19-Coach Daniel Bauer am Montag das Training. Zum engeren Kandidatenkreis für die Nachfolge von Simonis zählen Urs Fischer, der mit Union Berlin große Erfolge feierte, Thomas Reis (Samsunspor), der in Wolfsburg von 2016 bis 2019 die U19-Mannschaft trainierte, sowie der Ex-HSVer Tim Walter.

Mit Marco Rose (zuletzt RB Leipzig) und Matthias Jaissle (al-Ahli) hat sich der Klub schon mehrfach beschäftigt. Beide wären aber eine sehr teure Lösung. Offiziell betraut mit der Trainersuche ist der Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen. Dabei mussten der Däne wie auch Sportdirektor Sebastian Schindzielorz in den vergangenen Tagen ähnlich um ihren Job bangen wie Simonis.

Die Kaderplanung der beiden ist einer der Hauptgründe für die desaströse Entwicklung der vergangenen Wochen. Die Wolfsburger Allgemeine Zeitung nennt Christiansen nur noch einen Sportchef „auf dem Prüfstand“. (taz, dpa)

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen