Kongo: Schon fast 1.000 Ebola-Tote
Rund zehn Monate nach Beginn der Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo steigt die Zahl neuer Erkrankungen stark an. Ende März zählten die Behörden etwa 1.000 Krankheitsfälle, inzwischen sind es rund 1.500. Die Zahl der Toten stieg von 630 auf rund 970, wie am Dienstagabend veröffentlichte Zahlen der Behörden zeigten. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, zeigte sich nach einem Besuch in der Stadt Butembo am Dienstag „zutiefst beunruhigt“. Kongos Gesundheitsministerium sagte, in der vergangenen Woche habe man 126 bestätigte Neuerkrankungen und 83 Todesfälle registriert – so viele wie nie zuvor in einer Woche. Die Epidemie, die offiziell im August 2018 begann, ist der bislang zweitschwerste bekannte Ausbruch des lebensgefährlichen Erregers. (dpa)
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