■ Kirgisien: Eigene Währung
Moskau (AFP) – Das kirgisische Parlament hat am Montag den Austritt des Landes aus der Rubelzone und die Einführung einer eigenen Währung namens „Som“ beschlossen. Die Abschaffung des Rubel als Landeswährung sei notwendig, um die Wirtschaft KirgiItar-TASS. Zuvor hatte Präsident Askar Akajew berichtet, daß die Produktion seit Anfang des Jahres um 15 Prozent, das nationale Einkommen sogar um 19 Prozent gesunken sei. Vor der Entschließung hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) der zentralasiatischen Republik einen Kredit von 50 Millionen US-Dollar gewährt. Die Weltbank versprach einen Kredit in Höhe von 60 Millionen Dollar. Westliche Länder sollen Finanzhilfen von rund 400 Millionen Mark zugesagt haben.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen